Es gibt 2 Arten von Musikhörern. Der erste, nennen wir ihn “Mainstream Hörer”, entscheidet innerhalb von Sekunden, ob ihm ein Song, bzw. eine ganze CD gefällt: seine Meinung ändert er selten. 95% der Hitparade ist auf ihn abgestimmt.
Der zweite Musikhörer ist bereit, sich “reinzuarbeiten” und bereit, der Musik etwas Zeit zu geben. Er schenkt mehr Vertrauen, mehr Hoffnung. Er hört sich eine Scheibe ein paar Mal an, bevor er sich seine Meinung bildet. Warum? Ganz einfach: er weiß, daß die Belohnung umso größer wird.
Also: wenn ihr keine Lust habt, einer Platte etwas Zeit zu geben, und wenn ihr solche Musik wie die von Kashmir nicht gewohnt seid: vergesst die Platte. Wenn ihr aber die fette Belohnung haben wollt: hört sie euch 3 bis 5 Mal an und wartet ab, was passiert. Ihr werdet es nicht bereuen.
Trespassers ist das natürliche Kind Zitilities (2003) und No Balance Palaces (2005). Kashmir entwickelt sich weiter, verfeinert seine Kunst, verliert seine Linie nicht, und das alles ohne “Mainstream” zu werden. Die Musik Kashmirs ist voller Transparenzen, reichhaltig und klar. Irgendwo zwischen Radiohead, Venus und Mads Langer.
Unbedingt anhören: Bewildered In The City, Intruder, Danger Bear, The Indian
Reinhöhren: www.youtube.com/watch?v=YAyQGLB2y4g
Web: www.kashmir.nu
Myspace: www.myspace.com/kashmiryeah
Note: 



