In Frankreich treffen Filmemacher oft auf Liedermacher. Wenn diese Mischung gut gelingt, bekommt der Ausdruck “french touch” eine ganz neue Tiefe. Leider weiß keiner genau, was überhaupt “french touch” bedeutet. Wer damit in Berührung kommt, weiß zwar genau was es heißt - erklären, kann man es am Ende trotzdem nicht.
In dem Film ”Pourquoi tu pleures?” spielt Benjamin Biolay eine der Hauptrollen. Dazu komponierte er die passende Musik. Das Album bewegt sich zwischen Betty Blue, Südamerika, Serge Gainsbourg und modernem französischen Kino. Wer die Trägheit einer Urlaubsstadt nach Saison-Ende kennt, wird in diesem Album bekannte Akzente hören.
Ich kann am Ende aber nicht anders, als zu schreiben, dass “pourquoi tu pleures” unglaublich französisch klingt. Aber wer kann das schon verstehen? Typisch Biolay: ein Album, das immer zwischen Desillusionierung, Melancholie und Hoffnung schwebt.
Unbedingt anhören: c’est l’avantage, c’est magnifique, le bonheur mon cul
Reinhören: c’est l’avantage, c’est magnifique
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Note: 



